Da staunt der Chef nicht schlecht: Weihnachtsfeier ist eine Pflichtveranstaltung

Eine Auszubildende hatte kürzlich ein Problem. Sie ist erst seit kurzem bei Ihremen Arbeitgeber beschäftigt. Ihr ist ein sehr ungangenehmes Missgeschick passiert. Um nicht nochmals in ein „Fettnäpfchen“ zu treten, würde sie dieser Veranstaltung gerne fernbleiben. Geht das so einfach? Was meint Ihr?

Hier die Lösung, solltet Ihr in einer ähnlichen Situation sein:

Eine Teilnahme an der Weihnachtsfeier ist gesetzlich nicht geregelt. Grundsätzlich ist die Teilnahme freiwillig. Man sollte nur überdenken, dass der Arbeitgeber diese Veranstaltung ausrichtet, um den betrieblichen Zusammenhalt zu stärken.

Wenn eine Weihnachtsfeier während der Arbeitszeit stattfindet müsst, ihr nicht teilnehmen, jedoch aber arbeiten. Dieses ist arbeitsvertraglich geregelt. Ist ein Arbeiten nicht möglich, weil alle zur Weihnachtsfeier gehen und Ihr nicht arbeiten könnt, dürft Ihr nach Hause gehen, allerdings nur mit Zustimmung des Vorgesetzten. Ein kleiner Tipp am Rande:
Bevor Ihr diesen Weg geht, geht lieber zur Weihnachtsfeier. Nach einer Stunde könnt Ihr dann immer noch unauffällig nach Hause gehen.

Auf Weihnachtsfeiern vergessen viele Arbeitnehmer leider, dass die arbeitsrechtlichen Nebenverpflichtungen weiter bestehen. Beleidigungen und Belästigungen sind grundsätzlich zu unterlassen, sie führen zu verhaltensbedingten bis hin zur fristlosen Kündigung.

Merkt Euch eines:
Den Alkohlkonsum immer im Rahmen halten. Es gibt immer den einen oder anderen Streithahn im Kollegenkreis, um den man am besten einen großen Bogen macht. Es nützt Euch gar nichts, wenn Ihr Euch korrekt verhaltet aber ein anderer Kollege auf Krawall gebürstet ist und streit produziert.

In diesem Sinne frohe Weihnachtsfeier.

Woran erkennt man einen guten Ausbildungsbetrieb?

Der Grundstein für einen guten Start ins Arbeitsleben beginnt mit einer Ausbildung in einem guten Ausbildungsbetrieb. Aber was zeichnet diesen aus?

Wichtig ist, dass der Ausbilder immer ein offenes Ohr für seine Auszubildenden hat, wenn Probleme auftreten, Hilfe anzubieten. Ein guter Ausbilder sollte stets darauf achten dass die schulische- sowie die betriebliche Ausbildung gut läuft.

Wichtig ist, dass der Auszubildende, keine Angst haben muss, wenn eine Klausur einmal nicht so gut gelaufen ist, diese im Betrieb vorzuzeigen. Ein guter Ausbilder macht keinen Ärger sondern lediglich Vorschläge, wie es beim nächsten Mal besser laufen kann.

Folgende Dinge sind für eine gute Ausbildung wichtig:

Die Ausbildung soll Spass machen. Man bekommt interessante Aufgaben erteilt und bekommt auch eine gewisse Verantwortung übertragen. Die übertragenen Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Den Auszubildenden wird die Möglichkeit geboten, die berufsbezogenen Abteilungen zu durchlaufen und hat somit immer wieder etwas neues zu lernen. Zugleich hat man im Betrieb die Möglichkeit selbständig zu Arbeiten und bekommt auch eine gewisse Verantwortung übertragen. Die Übernahmechancen sind sehr gut.

Ein weiterer Punkt, der einen guten Ausbildungsbetrieb ausmacht, ist das gute Betriebsklima. Die Kollegen sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.

Die Ausbildungsvergütung ist tarifgerecht ausgelegt.

Dank der Gleitzeit, hat man die Möglichkeit seine Arbeitszeit selbst festzulegen. Jedoch muss das mit der zuständigen Abteilung abgesprochen werden.