So machst Du als Azubi einen guten Eindruck bei den Kunden

Einen guten Handwerwerksbetrieb zeichnet immer höfliches Auftreten, sauberes Arbeiten mit hoher Qualität aus. Dabei können sich Eure Chefs nicht nur auf sich selbst verlassen, sondern brauchen Euch. Euer Verhalten gegenüber Kunden prägt das Bild in der Öffentlichkeit. Hier nun die wichtige Benimmregeln im Umgang mit Kunden?

Was fällt den Kunden wohl als erstes auf, wenn ein Handwerksbetrieb vor der Tür steht? In erster Linie fragt er sich, ob die Firma auch pünktlich ist. Haben die Leute saubere und korrekte Kleidung an? Die bedeutet ein ordentlicher „Blaumann“ mit Firmenlogo. Achtet stets auf eine freundliche Begrüßung, so sammelt man die nächsten Pluspunkte. Dazu gehören, Nennung Eures Namens, Firma und immer Mitteilen, wie Euer Auftrag lautet.

Wenn man bei einem Kunden im Haus oder in der Wohnung ist gilt die Regel der Kunde ist König und ich bewege mich in seinem Schloss. Das bedeutet, dass ich mich wie ein gebetener Gast benehme auch wenn ich Arbeiten für den Kunden verrichte. Dazu gehört auch, dass ich den Kunden höflich bitte, mir den Ort, wo ich die Arbeit zu verrichten habe, zeigen. Sätze wie: „Dann zeigen Sie mir mal die Baustelle“, sollte man tunlichst vermeiden!!

Ganz wichtig, Arbeitsstelle immersauber verlassen!
Empfindliche Böden oder Gegenstände sollten stets abgedeckt werden. Den Kunden immer fragen, ob man ggf. einige Sache zur Seite räumen darf. Den Kunden sollte man auf mögliche Gefahren und Unannehmlichkeiten hinweisen z.B. Staub oder auch, dass bei bestimmten Arbeiten Wasser oder Strom abgestellt werden muss. Der Werkzeugkoffer sollte ebenfalls aufgeräumt und das Werkzeug in gutem Zustand sein. Oft schließen Kunden daraus, ob der Handwerker auch seine Arbeit ordentlich verrichtet.

Wenn die Arbeit erledigt ist, verlasse ich meine Arbeitsstelle immer sauber. Fegen und Müll entsorgen etc. gehören zu den wichtigen Aufräumarbeiten. Danach präsentiere ich dem Kunden meine Arbeit und erledige die Notwendigen Schreibarbeiten, wie Lieferschein etc.

Die wichtigen fünf Dinge, die nicht zum Umgang mit Kunden gehören:

– Kaugummi kauen
– Zigaretten
– Handyklingeln (Firmenhandy unter Umständen und nach Absprache erlaubt)
– Kappen und T-Shirt mit „coolen“ Sprüchen
– Laute Musik bei der Arbeit

Hier bekommt Ihr Hilfe bei der Wahl Eures Ausbildungsberufes

Gerade sind neue Auszubildende in das Arbeitsleben gestartet, da beginnt für die Schulabgänger 2016 die Vorbereitung auf das Arbeitsleben. Bewerbungstrainings werden absolviert, Bewerbungen müssen geschrieben werden und, und und….. Doch halt stopp!!! Welchen Beruf möchte ich eigentlich erlernen? Dies ist eine schwierige Frage, die viele junge Leute zur Verzweiflung bringt. Aber keine Sorge, wir lassen Euch nicht alleine…

Die Handwerkskammer Bremen hat ein Team von Spezialisten vor Ort, die sich nur mit dem Thema Ausbildung beschäftigen. Das Team der Passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen im Handwerk, Regina Falke, Elena Komar und Günter Roes haben sich darauf spezialisiert Schüler/Schülerinnen, Schulabgänger/Schulabgängerinnen und junge Menschen, die an einer Ausbildung im Handwerk interessiert sind, zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen.

Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert sowie gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.