Union macht Meister-BAföG attraktiver

Zuschussanteil steigt auf 50 Prozent

Für eine Steigerung der Attraktivität beim Meister-BAföG setzt sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein. Laut einem Beschluss ihres Vorstands werden die Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungssgesetz (AFBG) künftig verbessert. Beim „Meister-BAföG“ soll der Zuschussanteil zum Basisunterhalt bei Vollzeit von derzeit 44 Prozent auf künftig 50 Prozent steigen. Die Union will zudem den Erlass bei Prüfungserfolg von heute 25 Prozent auf künftig 40 Prozent erhöhen. „Mit dem heutigen Beschluss des Fraktionsvorstandes zur Modernisierung des Meister-BAföG erhöhren wir die Attraktivität der beruflichen Bildung in Deutschland und leisten damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundesfraktion, Michael Kretschmer.

Der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, sieht im Beschluss ein starkes Signal, mit dem Meisterschüler Studierenden gleichgestellt werden.
„Das Handwerk benötigt dringend Unternehmernachwuchs. Wir erwarten daher noch in dieser Leislaturperiode von der Großen Koalition eine spürbare Verbesserung des Meister-BAföG. Die Gleichstellung beruflicher und akademischer Bildungswege muss sich auch in der Förderung ausdrücken. Wir begrüßen daher auch die angekündigte Erhöhung des Darlehenserlasses von 25 auf 40 Prozent bei erfolgreich abgeschlossener Prüfung. Das ist ein positiver Anreiz für den Führungsnachwuchs im Handwerk! Der Start in eine Karriere als Unernehmer oder Führungskraft im Hanwerk wird durch die geplanten finanziellen Entlastungen erleichtert.

Protagonisten gesucht: Vorher Studienaussteiger, jetzt Handwerker

Für eine Aktion im Rahmen der Imagekampagne des Handwerks werden ehemalige Studienaussteiger gesucht, die erfolgreich eine Karriere im Handwerk gestartet haben.

Mehr als 100.000 junge Menschen steigen jährlich aus dem Studium aus, weil die Hochschule nicht der richtige Ort für sie ist. Diese jungen Menschen spricht ab Herbst 2015 die neue Aktion rund um das Thema „Studienaussteiger“an. Im Mittelpunkt stehen Erfolgsgeschichten von ehemaligen Studentinnen und Studenten, die inzwischen erfolgreich im Handwerk arbeiten. Sie sollen anderen Studienaussteigern Mut machen und sie motivieren, selbst den Weg ins Handwerk zu gehen. Die Botschaft: „Finde auch Du, was Dich im Handwerk glücklich macht“. Hierfüg werden Handwerker gesucht, die aus dem Studium ausgestiegen und im Handwerk angekommen sind.

Die potentiellen Protagonisten sollten zwischen Mitte 20 und Ende 30 sein und ein nicht beendetes Studium, dafür eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk vorweisen. Sie sollten von ihrem Beruf begeistert sein, Leidenschaft und Stolz für ihr Handwerk transportieren, und erfolgreich im Berufsleben stehen – bestenfalls als Meister. Außerdem erforderlich für die Teilnahme ist die Bereitschaft, für eine kurze Szene ohne Text vor der Kamera zu agieren.

Interessierte können sich bis zum 27. September 2015 mit Angaben zu ihrer Person und Foto oder Video über das Rückmeldeformular unter www.handwerk.de/studienaussteiger melden.

Bewerbungstipps für künftige Schulabgänger

Heute richten wir unseren Blog direkt an Euch, liebe Schulabgänger des Sommers 2016. Wir möchten Euch heute ein paar wichtige Tipps für Eure Bewerbung mit an die Hand geben.

Da Ihr noch jung seit, kann Euer Bewerbungsschreiben ruhig etwas moderner ausfallen. Dabei solltet Ihr Formen und Regeln der Bewerbung einhalten:

Der Wichtigste Punkt ist eine vollständige Bewerbungsmappe. Diese besteht aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen oder Bescheinigungen. Ganz wichtigimmer auf Rechtschreib- und Tippfehler achten. Dieses macht sonst ein schlechtes Bild. Vielleicht lasst Ihr einfach Euren Lehrer für Arbeitslehre oder den Klassenlehrer über die Bewerbung schauen. Vier Augen sehen immer mehr als zwei!!

Beim zusammenstellen der Mappe immer darauf achten, dass das Papier und die Schriftart immer gleich sind. Wenn Ihr einen Ansprechpartner für die Bewerbung habt, immer dessen Namen in die Anrede setzten und nicht sehr geehrte Damen und Herren, somit sieht derjenige, der für die Auszubildenden zuständig ist, dass ihr mitdenkt. Wenn Eure Bewerbung auffallen soll, wählt Ihr vielleicht eine farbige Bewerbungsmappe oder farbiges Papier. Bei 50 eingehenden Bewerbungen von denen 48 gleich aussehen, wird der Entscheider sich erst einmal für die entscheiden, die anderes aussehen.

Ideen für das Verfassen und das Layout einer Bewerbung bekommt Ihr auf jeden Fall auch im Internet. Holt Euch hier ruhig Rat, es kann nicht schaden.

Da Ihr als Schüler noch keine beruflichen Erfahrungen sammlen konntet, sollten in Eurer Bewerbung auch Neigungen, Fähigkeiten und Motivationen mit aufgeführt werden. Bringt ruhig Hinweise auf Eure Hobbies, Freizeitaktivitäten, Interessen und Lieblingsfächer mit ein. Wenn Ihr schon Ehrenämter ausübt, ruhig in der Bewerbung mit aufführen. Das macht sich sehr gut.

Setzt Euch ruhig schon einmal mit der Firma, bei der Ihr Euch bewerbt auseinander. Lasst Euer wissen über die Firma ruhig in das Anschreiben mit einfließen.

Wichtig ist immer, lasst Euch für Eure Bewerbung viel Zeit und seit gründlich.

Wir wünschen Euch viel Erfolg für Euren Start in das Berufsleben.