Der Führerschein hilft Euch bei der Jobsuche

Bei vielen Jugendlichen ist der Drang, den Führerschein zu machen, nicht mehr so ausgeprägt wie früher. Im Jahr 2013 lagen noch 18370 Führerscheinanträge vor, im Jahr 2014 waren es nur noch 16900. Auch Handwerksbetriebe beobachten den Trend, denn er beschert ihnen immer öfter auch mal Ausbildungsbewerber und Mitarbeiter, die keinen Führerschein haben.

Wir von der Kreishandwerkerschaft sehen dieser Entwicklung bedenklich entgegen, da die Mitarbeiter mit Werkzeug und Baumaterial zu den Kunden und Baustellen gelangen müssen. Die meisten Handwerksmeister achten in den Vorstellungsgesprächen darauf, dass ihre künftigen Auszubildenden einen Führerschein haben, wenn sie eingestellt werden. Dieser kann auch gerne während der drei jährigen Ausbildung nachgeholt werden.

Einer unserer Innungsobermeister musste einen Mitarbeiter entlassen, da er es nicht geschafft hat, die Fahrerlaubnis zu erlangen. Für ihn gehört die Fahrerlaubnis zur Allgemeinbildung. Er gibt jedoch auch zu, dass die Menschen in Bremen ein so gutes Bus und Bahnnetz haben, so dass das Auto nur selten gebraucht wird.

Auch der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkschaft Bremen stellt fest, dass sich die Gesellschaft sich wandelt. Er sieht auf kurz oder lang keine andere Lösung, als dass die Lehrherren den Auszubildenden den Führerschein finanzieren.

Lob und Motivation – Tischlerinnung verschenkt T-Shirts an Nachwuchskräfte

Das erste Jahr der Ausbildung haben die angehenden Tischler aus Bremen der Klasse Ti 13 des Schulzentrums Alwin-Lonke-Straße geschafft. Dem Wunsch Tischler zu werden, sin die Jugendlichen somit einen großen Schritt näher gekommen. Als Anerkennung und Ansporn gleichermaßen verteilte der Obermeister der Tischler-Innung Bremen, Matthias Winter, die Born2bTischler T-Shirts.

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