Existenzgründung im Handwerk

Auch in 2012 bietet die Handwerkskammer Informationsabende zur Existenzgründung im Handwerk an, erster Termin ist der 7. Februar 2012, 16:00 bis 19:00 Uhr.

Hier die Themen:

– Handwerkliche Grundlagen
– Gründungsfahrplan
– Erstellung des Businessplan anhand von Checklisten
– Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten

Für weitere Informationen oder Anmeldung kann Kontakt mit der Betriebsberaterin Angelika Pfeifer aufgenommen werden unter der Rufnummer: 0421/30 500 – 310 oder per e-Mail pfeifer.angelika@hwk-bremen.de

Ziel: Chefin im Handwerk!

Mit einer Roadshow im HandWerk werben die Handwerkskammer Bremen und das Bundesministerium für Frauen und Jugend um Meisterinnen als Chefin im Handwerk.

Handwerk ist vielseitig. So vielseitig, dass angesichts der vielen spannenden Themen die Möglichkeit für eine Karriere als Chefin bei vielen jungen Frauen noch zu wenig bekannt sind.

Entsprechend erfolgt nur ein Viertel aller Betriebsgründungen im Handwerk durch Frauen.

Um dies zu ändern macht die Handwerkskammer Bremen mit einer Roadshow auf die interaktiven Ausstellung mit Foto- und Videoportraits stellt sie sechs Chefinnen aus unterschiedlichen Gewerken vor und zeigt ihre Freude an selbstbestimmter handwerklicher Arbeit und die Visionen, Herausforderungen und Erfolge der Unternehmerinnen.

„Die Roadshow ist eine gute Informationsmöglichkeit für Handwerkerinnen und solche, die es werden wollen“, sagt Angelika Pfeifer von der Handwerkskammer Bremen und lädt auch Betriebsinhaber ein, die ihren Betrieb abgeben möchten. Die Roadshow ist geöffnet von Montag, 13.02. bis Freitag, 29. Frebruar jeweils von 7:30 bis 16:30 Uhr.

Azubi-Gehälter im Handwerk legen deutlich zu

Das ist doch mal eine Meldung, die sich hören lässt:
Azubi-Gehälter im Handwerk legen deutlich zu

Die Zeiten, in denen an den Lehrherren, den Meister, gezahlt wurde, um ausgebildet zu werden, sind vorbei. Ausbildungsvergütungen sind (aber erst) seit Ende des 2. Weltkrieges üblich.
Die Ausbildungsvergütung kann den Ausschlag geben, ob man sich für einen Beruf entscheidet, sollte es aber nicht. Denn die Frage muss doch lauten: Was will ich erreichen? Möchte ich mein eigener Chef werden (was fast nirgends so gut gelingen kann wie im Handwerk)? Möchte ich einen abwechslungsreichen Job (was das Handwerk garantiert)?
Und man sollte sich nicht täuschen lassen: die Vergütung ist weder Lohn noch Gehalt, sondern stellt einen Beitrag zu den Kosten eines Azubis einschließlich eines Taschengeldes dar. Über spätere Verdienstmöglichkeiten, gerade als Selbständiger, sagt die Vergütung nichts aus.
Die Höhe variiert in den unterschiedlichen Handwerksberufen, meistens ist sie in einem Tarifvertrag festgelegt.
708 € brutto im Monat verdienten die Auszubildenden 2011 durchschnittlich in Westdeutschland. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich um 2,9 % und damit stärker als im Jahr 2010 mit 1,3 %. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2011.