Deine Chance berühmt zu werden – als Reetdachdecker im TV!

Studio Hamburg bietet im Rahmen eines TV-Projektes drei (jungen) Menschen ab 18 Jahren einen Praktikumsplatz in einem handwerklichen Traditionsberuf an: ein Praktikum als Stellmacher in Braunschweig, ein Praktikum als Reetdachdecker in Gnarrenburg bei Bremen und ein Praktikum als Bootsbauerin in Freest bei Greifswald. Klar – besonders interessant dürfte für Dich im Bereich Bremen das Praktikum als Reetdachdecker sein.

Während des Praktikums begleitet das TV-Team Dich und den Meister. Ziel ist eine hochwertige Dokumentation für das NDR-Fernsehen.
Im Anschluss an das Praktikum ist es möglich, eine Ausbildungsstelle im kommenden Jahr zu bekommen.

Bewerben kannst Du Dich bis zum 02. September. Nähere Infos:
http://www.n-joy.de/leben/meisterhand103.html
http://www.facebook.com/NJOY.de?ref=ts#!/NJOY.de?sk=app_172562352815138

Bei Rückfragen steht Dir Frau Schmidt von Studio Hamburg gerne zur Verfügung:
Tel.: (0 40) 66 88 42 34
E-Mail: amschmidt@studio–hamburg.de

Handwerk schafft´s mit links

Am 13. August 2011 wurde zum 36. Mal der internationale Linkshändertag begangen, der auf die Bedürfnisse von Linkshändern aufmerksam machen soll. In Deutschland bestreiten rund 20 Prozent der Bevölkerung ihren Alltag mit links. Allerdings sind viele Gebrauchsgegenstände wie Scheren, Messer oder Musikinstrumente für Linkshänder teilweise schwieriger zu handhaben. Hier leistet das Handwerk Abhilfe. Handwerksbetriebe erleichtern Linkshändern mit speziell auf ihre Bedürfnisse ausgelegten Geräten und Werkzeugen den Alltag. Diese und alle anderen Geschichten von der Wirtschaftsmacht von nebenan gibt es auf www.handwerk.de.

Die Innungen Teil II

Handwerk erklärt – Die Innungen, Teil 2

Die Innungen, in Bremen sind es aktuell 28, in Bremerhaven 12, werden von ihren Vorständen geführt. Das sind insgesamt ca. 200 bis 250 Innungsmitglieder, die ehrenamtlich in den Vorständen ihrer Innung tätig sind. Hinzu kommen die Gesellenprüfungs- und Tarifkommissionsmitglieder bzw. die Mitglieder in den verschiedenen Innungsausschüssen. Denn Innungen kümmern sich um Ausbildung, bilden in der Regel arbeitgeberseitig die Gesellenprüfungsausschüsse und können Ausschüsse zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Azubi und Chef einrichten. Sie sind oft Tarifpartner für die Gewerkschaften und gestalten dadurch mit, wie Arbeitsverhältnisse aussehen. Innungen pflegen das Berufsbild und machen Öffentlichkeitsarbeit für den jeweiligen Handwerkszweig (das „Gewerk“).

Die Innungen Teil 1

Handwerk erklärt – Die Innungen, Teil 1

Innungen sind regionale, freiwillige Zusammenschlüsse von Handwerksbetrieben, die in gleichen oder ähnlichen Berufsfeldern tätig sind. So gibt es beispielsweise Maler- und Lackiererinnungen, Elektroinnungen, Bauinnungen, Bäckerinnungen usw..
Die Innungen kann man als Fundament der Organisationen im Handwerk bezeichnen. Innungen engagieren sich sehr im Bereich Ausbildung.
Die einzelnen Handwerksberufe erhalten mit den Innungen zudem die Möglichkeit, in einem starken Zusammenschluss eigene Lobbyarbeit zu machen, den einzelnen Beruf – das sogenannte Gewerk – voran zu bringen und sich in die Politik einzumischen. Das gelingt auf regionaler Ebene durch die Innung vor Ort, auf Landesebene durch Landesinnungsverbände und auch auf Bundes- und Europaebene, denn für die dortige Vertretung gibt es Bundesinnungsverbände. Das Innungsmitglied gehört direkt der regionalen Innung an, wird aber gleichzeitig durch den dreistufigen Aufbau auf allen Ebenen vertreten.