Die Handwerkskammer Bremen

Handwerk erklärt – Die Handwerkskammer (HWK)

Die Handwerkskammern in Deutschland gibt es seit dem Jahr 1900.
Die HWK besteht letztlich aus „allen“ Handwerkern: aus den Inhabern von Handwerksbetrieben und Inhabern von handwerksähnlichen Gewerben sowie aus den Gesellen, Arbeitnehmern mit abgeschlossener Berufsausbildung und den Auszubildenden in einem Kammerbezirk, also einer bestimmten Region (z.B. HWK Bremen für das Land Bremen).
Organe der HWK sind die Vollversammlung, die Ausschüsse, der Vorstand und der Präses.
Die HWK übernimmt hoheitliche Aufgaben. Bei der Kammer wird die Handwerksrolle geführt. Dort müssen sich o.g. Betriebe eintragen lassen (Pflichtmitgliedschaft). Zudem führt die HWK die Lehrlingsrolle, d.h. jedes Ausbildungsverhältnis wird bei der HWK eingetragen.
Weitere wichtige Aufgaben sind z.B. der Erlass von Prüfungsordnungen, die Unterstützung von Behörden, die Regelung des Sachverständigenwesens, aber auch die allgemeine Interessensvertretung des Handwerks und die Förderung wirtschaftlicher Interessen, z.B. durch die Betriebsberatung. Die genauen Aufgaben regelt die Handwerksordnung (HWO)

Die Freisprechung

Momentan ist die Zeit der Freisprechungen – für viele Auszubildende endet die Ausbildungszeit. Mit dem „Gesellenbrief“, wie die Prüfungszeugnisse von heute früher hießen, stehen viele Türen offen. Gute und qualifizierte Fachkräfte werden im Handwerk stets gesucht. Interessierte informieren sich hier auf unserer Seite und unter www.handwerk.de!
Früher fand die Freisprechung (nach abgelegter Lehrzeit) vor offener Lade statt. Dabei wurden die Lehrlinge von den Meistern losgesprochen, eine Prüfung gab es ursprünglich nicht. Der Meister entschied und berichtete. Sodann wurde der neue Geselle in das Gesellenbuch der Zunft eingetragen, das in der Zunftlade verwahrt wurde. Dies geschah oftmals in formelhafter Weise mit Freisageformel und Eid. Der Brauch des Hänselns, halb ernste, halb spaßhafte Feierlichkeit, mit der der neue Geselle in den Gesellenkreis aufgenommen wurde, und eine kernige Rede des Altgesellen rundeten die Freisprechung ab.
Heute sieht es ein wenig anders aus. Dem Bericht des Meisters ist die Gesellenprüfung gewichen. Und vor diversen Riten müssen die Auszubildenden heute auch keine Angst mehr haben. Stolz kann man aber auch heute noch sein, wenn man eine Ausbildung absolviert hat.

Dynamik und Leidenschaft pur

Die ´ Bremerhavener Gerüstbau GmbH` gewinnt das Fußball-Benefiz-Turnier von Handwerkskammer, AOK und Bremischer Volksbank zugunsten von ´Blaumeier`.

Mehr Mannschaften, mehr Spiele und mehr Spannung machten das große Benefiz-Turnier der Handwerkskammer Bremen in der soccerworld in Bremen-Habenhausen zu einem echten Highlight. Insgesamt 36 Teams kämpften in diesem Jahr um den Sieg und die Prämie von 500 Euro. Am Ende standen die Jungs von der ´ Bremerhavener Gerüstbau GmbH` ganz oben auf dem Treppchen. Sie waren schon ohne Punktverlust durch die Vorrunde marschiert und setzten ihre Siegesserie auch in der K.O.-Runde fort. In einem kampfbetonten und leidenschaftlichen Endspiel setzten sie sich schließlich mit 5:4 im Siebenmeterschießen gegen die starke ´Bremische Integrationspartei` durch. Platz 3 eroberten die ´Elektroköpfe` um Andre Hilken mit 10:8 gegen die Mannschaft der SLT-Technologies GmbH & Co. KG.
Schon die Vor- und Zwischenrunde strotzte nur so an packenden Duellen. Dabei gab es manche faustdicke Überraschung: Die letztjährigen Gewinner von der ´System Bau Betrieb GmbH` zum Beispiel waren als ´Tsunamis` mit dem festen Willen zur Titelverteidigung angetreten – schieden aber im Achtelfinale aus.
Der Vorjahreszweite ´FC Roggemann` schaffte es trotz ihrer fast identischen Aufstellung gar nicht erst ins Achtelfinale – im Gegensatz zu den ´Hairliners`, die sich zuvor nur ein einziges Mal zu einem gemeinsamen Training getroffen hatten…


So sehen Sieger aus: Die Mannschaft von ´ Bremerhavener Gerüstbau GmbH` war in diesem Jahr nicht zu schlagen und siegte vom ersten bis zum letzten Spiel.


Große Freude über Platz 2 – Die starken Athleten der ´Bremischen Integrationspartei` aus Kadern von Oberneuland, Wilhelmshaven und der Werder-Jugend traten im Fenerbace Istanbul-Trikot auf.


Für ihren Sieg gegen die SLT-Technologies GmbH & Co. KG. erhielten ´Elektroköpfe` einen Scheck über 200 Euro.


Enthusiastische Fans: Elektro-Siemer wurde lautstark mit der Vuvuzela unterstützt. Einige Fans hatten sich als Krankenschwestern verkleidet und Chearleader-Pompons mitgebracht, mit denen sie für Stimmung sorgten. Initiatorin Gabriela Schierenbeck verkündet das Ergebnis des Wettbewerbs um die besten Fans an Moderator Axel Pusitzky. Auch ´Hairliners` und die Brettleger von Kanning Parkett lagen weit vorn